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v.l. Obmann Franz Jahn, Brettersäge-Organisator Josef Wagner, Bürgermeister Josef Wagner, Bürgermeister a.D. Friedrich Wagner, Nationalratsabgeordneter Lukas Brandweiner, Vizebürgermeisterin Sonja Hörth, Altobmann Franz Wagner, Roswitha Haghofer, Martin Böhm und Landtagsabgeordneter Franz Mold ©Dieter Holzer / NÖN
Vor 30 Jahren wurde die Brettersäge in Kirchbach revitalisiert und lockt seitdem als Freilichtmuseum viele Besucher an.
„Ein Kleinod der Technik und Mechanik läuft wieder“ waren 1995 die Worte von Franz Wagner, der damals Obmann des Fremdenverkehrsvereins war. Heute ist er stolz auf das gelungene Werk, das in der Zwischenzeit 20.000 Interessenten besucht haben. Franz Jahn, der heutige Obmann skizzierte den Werdegang des Vereins. Der Schilift und der Kirchbochstodl sind wichtige touristische Angebote im Winter. Wandern sowie sportliche und kulturelle Veranstaltungen sorgen für das Sommerprogramm und dann ist da noch das Freilichtmuseum.
Historische Technik - nachhaltige Nutzung„Die letzte historische Brettersäge im Waldviertel zeigt die Jahrhunderte Jahre alte Technik der nachhaltigen Nutzung von Wasserkraft“, berichtete er. Josef Wagner hat von Anfang an die Organisation, Planung und den Betrieb der Brettersäge übernommen. 30 Sägeführer und zahlreiche freiwillige Helfer ermöglichen gemeinsam mit ihm die Erhaltung und Pflege des Freilichtmuseums in Kirchbach. Bürgermeister Josef Wagner betonte, dass Holz ein großer Wirtschaftsfaktor für die Gemeinde sei.
Landesausstellung 2028 bringt Besucherzustrom„Die Idee, die Umsetzung und die jahrelange Erhaltung solcher kultureller Juwele benötigt viele engagierte Menschen“, meinte Landtagsabgeordneter Franz Mold. Für Nationalratsabgeordneten Lukas Brandweiner kann die Landesausstellung 2028, die in der Region stattfindet, zahlreiche Besucher in die Brettersäge Kirchbach bringen. Die musikalische Umrahmung des Festakts wurde von der Waldviertler Kirtagsmusi durchgeführt. Die Moderation übernahm in gewandter Weise Rudi Damberger.
Bilderstunde und FestschriftZum Abschluss des Festakts wurde die Venezianersäge in Gang gesetzt. Das 1898 erbaute Werk ist dank der Revitalisierung und der liebevollen Pflege noch heute bestens in Funktion. Die Festgäste absolvierten danach einen kurzen Fußmarsch zum Kirchbochstodl. In einer Bilderstunde präsentierte dort Josef Wagner Fotos und Dokumente über die 30 Jahre lange Geschichte der Brettersäge. Eine Festschrift über diese Zeit wurde ebenfalls vorgestellt. Ein Dankgeschenk für die Sägeführer beendete die Veranstaltung.
Fotos und Text: Dieter Holzer / NÖN
03.07.2025