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Wie die Marille in der Wachau so ist das Kriecherl eine typische Frucht für das Waldviertel.
Die Interessensgemeinschaft „Waldviertler Hochlandkriecherl“ möchte nun unter diesem Ansatz das Waldviertler Kriecherl als Spezialität für das Waldviertel wieder zum Leben erwecken und damit ähnliche Vermarktungsstrategien wie die „Wachauer mit der Marille“ oder die „Lainsitzer mit dem Earpfi“ verfolgen.
Gerade im Waldviertel hat der Kriecherlbaum eine lange Tradition und seine Früchte werden von je her geerntet und zu Saft Marmelade oder Schnaps verarbeitet. Diese Produkte erfreuen sich beim Kunden immer großer Beliebtheit und gelten unter Kennern schon lange, so wie die Wachauer Marille, als Spezialität der Region. Leider werden die zahlreichen Bäume nicht ausreichend gepflegt oder durch andere Obstbaumsorten ersetzt. So verschwindet der Kriecherlbaum immer mehr aus dem Waldviertel und mit ihm auch die köstliche Frucht.
Die „Interessensgemeinschaft Waldviertler Hochlandkriecherl“ hat sich als Ziel gesetzt dem aussterben der Frucht entgegenzuwirken und möchte als Bindeglied zwischen Produzenten, Verarbeiter und Vermarkter auftreten. Ihr erster Schritt in diese Richtung ist eine Informationsveranstaltung am 28. Juni im Gasthaus Mathe in Etzen zu der alle, die an einer gewinnbringenden Vermarktung ihrer Kriecherl interessiert sind, hiermit recht herzlich eingeladen sind. Beginn ist um 20 Uhr und Informationen gibt es bei dieser Versammlung über den Aufbau der Marke „Waldviertler Hochlandkriecherl“ sowie über die Qualitätskriterien, Aufbau einer Vermarktungsschiene sowie den gemeinsamen Auftritt nach außen.
Auch über das richtige und vor allem kostengünstige Bewerben des Produkts oder den gemeinsamen Ankauf von Erntehilfen oder Produktionsmitteln wie Gläser, Flaschen oder Etiketten gibt es ausreichende Informationen. Ziel des Projekts ist nicht nur der Aufbau einer regionalen Marke mir den dazugehörigen Qualitätskriterien sondern die Förderung des ländlichen Raumes und des Tourismus sowie eine Steigerung der Wertschöpfung in der gesamten Region. Alle die nun neugierig geworden sind und mit dem „Waldviertler Hochlandkriecherl“ verdienen möchten erhalten genauere Informationen bei der Infoveranstaltung der Interessensgemeinschaft rund um die Kriecherl, am 28. Juni um 20 Uhr im Gasthaus Mathe in Etzen .
Text und Foto: Roland Stöger
Text unter Foto: Elisabeth Rogner und Susanne Öhner schätzen seit vielen Jahren die Qualität des „Waldviertler Hochlandkriecherl“ und werden sich am 28. Juni um 20 Uhr im Gasthaus Mathe in Etzen über die neuen Produktions- und Vermarktungsmöglichkeiten informieren
13.06.2010