Marktgemeinde Rappottenstein
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Im Jahr 2009 fanden im Gemeindevorstand die ersten Gespräche statt den zwei Gruppen großen Kindergarten, aufgrund der ständig ansteigenden Kinderzahlen, auf drei Gruppen zu vergrößern.
Die Gemeinde trat darauf hin mit dem Land NÖ in Kontakt um eventuelle Fördermöglichkeiten zu erheben. Es folgte ein Beratungsgespräch am Gemeindeamt wo seitens des Landes NÖ auch der tatsächliche Bedarf einer dritten Gruppe anhand der stätig steigenden Geburtenzahlen festgestellt wurde.
Geschäftsführender Gemeinderat Manfred Preiser wurde daraufhin vom Gemeindevorstand beauftragt mit der Kindergartenleitung eine Erhebung aller notwendigen Zubaumaßnahmen auszuarbeiten und gemeinsam mit Baumeister Werner Jungwirth einen Einreichplan zu erstellen. Dieser Plan wurde zur Genehmigung beim Land NÖ vorgelegt und auch bewilligt. Der Zubau umfasst neben einem dritten Gruppenraum auch alle notwendigen Sanitärmaßnahmen die aufgrund des Herabsetzens des Kindergartenalters auf zweieinhalb Jahre zusätzlich notwendig waren. Weiters wurde auch auf die nötige Erhöhung des Personalstandes reagiert und ein neuer moderner Aufenthaltsraum sowie ein größeres Büro für die Kindergartenleitung eingeplant.
Nach Ausschreiben der Bauarbeiten im Frühjahr 2010 konnte gleich nach Ferienbeginn im Juli mit dem Bau begonnen werden und mit der Dachgleiche wurde in dieser Woche der erste Bauabschnitt beim Kindergartenzubau in Rappottenstein termingerecht abgeschlossen. Es steht somit dem für die Wintermonate geplanten Innenausbau nichts mehr im Weg und auch der Eröffnungstermin für September 2011 dürfte somit fixiert sein. Natürlich galt es in der ersten Bauphase auch einige Probleme zu bewältigen die sich aufgrund des sehr begrenzten Platzangebotes ergaben. Es musste die meisten Parkmöglichkeiten des Volkschul- und Kindergartenpersonals als Baustellenlagerfläche verwendet werden. Die Pfarre Rappottenstein stellte aber kurzfristig ihr angrenzendes Grundstück kostenlos zu Verfügung und somit war wieder ausreichen Platz um das Baugeschehen zu erleichtern.
Die Baukosten werden rund 400000 Euro betragen wovon 200000 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss vom Land NÖ bereits bereit gestellt wurden. Die restliche Finanzierung obliegt der Gemeinde. Aber auch hierfür bietet das Land NÖ einen zinsenfreien Kredit als zusätzliche Fördermaßnahme an.
Die steigenden Geburtenzahlen führt Bürgermeister auf das Jahrelange streben der Gemeinde zurück jungen Menschen die Möglichkeit zu geben sich auf kostengünstigen Baugründen in idealer Lage ein Eigenheim zu schaffen. Das fast bis auf den letzten Bauplatz verbaute Siedlungsgebiet in Kirchbach ist der Beweis dafür dass man auch als Gemeinde im Waldviertel der Abwanderung und den damit verbundenen sinken der Geburtenzahlen entgegenwirken kann.
Ein weiterer Beweis das in der Gemeinde Rappottenstein vorbildliche Politik betrieben wird ist auch die Errichtung von 18 Wohnungen durch zwei Siedlungsgenossenschaften. Insgesamt 11 der 18 Wohnungen sind bereits von Mietern bezogen und auch für die restlichen 7 Wohnungen gibt es einige Interessenten.
Um auch weiterhin der Abwanderung entgegenzuwirken wird seitens der Gemeinde nun in Rappottenstein ein neues Siedlungsgebiet erschlossen. Die 15 Bauparzellen sind direkt vom Ortskern aus, hinter dem Kaufhaus Strommer, in nur zwei bis drei Gehminuten erreichbar. Natürlich ist die Ausrichtung der Lage wieder nach Süden gerichtet und auch für diese Bauplätze sind schon einige Interessenten vorhanden.
Text und Foto: Roland Stöger
Text unter Foto: Bürgermeister Friedrich Wagner, Gemeinderat Manfred Preiser und Polier Gerhard Hahn sind mit dem Baufortschritt beim Kindergartenzubau in Rappottenstein zufrieden
05.11.2010