Am Palmsonntag fand im Gasthaus Hackl der vierte Modellbau- Flohmarkt des MFC Rappottenstein statt.
Hier konnten alle Modellflugbegeisterten ihre Flugzeuge oder diverses Zubehör kostenlos zum Verkauf anbieten oder das eine oder andere Schnäppchen günstig erstehen.
Zum Verkauf ausgestellt war vom diversen Anfängermodell, über diverse Hoch und Mitteldecker, bis zum modernen Kunstfluggerät wirklich alles was den Modelflugfreund begeistert.
Obmann Franz Heider war mit dem Besucherinteresse sehr zufrieden, betonte aber, dass die Besucherzahlen vergangener Flohmärkte immer schwerer zu erreichen sind, da der Handel von Modelflugzubehör bei Internetauktionshäusern wie Ebay, aufgrund des großen Angebotes, immer stärker steigt.
Viele Modellflieger nutzten aber trotzdem diesen Sonntag, um sich auf dem Flohmarkt mit alten Freunden und Gleichgesinnten zu treffen, um noch vor Beginn der Flugsaison wichtige Erfahrungen und Tipps auszutauschen.
Großes Interesse weckte bei allen Besuchern ein Modelflugsimulator, den man an die eigene Fernbedienung anschließen und damit bedienen konnte.
Mit solchen Simulatoren ist es nun möglich sein fliegerisches Können mit den unterschiedlichsten Fluggeräten zu testen, ohne dabei ein Absturzrisiko zu verbinden.
Um dabei ein möglichst realistisches Fluggefühl zu vermitteln wurde das Bild mit einem Beamer an die Wand projiziert und so war ein fast naturgetreues Flugvergnügen möglich.
Auch Nichtflieger konnten sich hier erstmals, ohne das Risiko eines Absturzes, in der Modellfliegerei versuchen.
Solche Flugsimulatoren, so Obmann Heider, sind auch dafür mitverantwortlich das Kunstflugbewerbe immer häufiger von Jugendlichen zwischen 10 und 15 Jahren gewonnen werden, da diese sich die jahrelange Flugerfahrung eines geübten Kunstflugpiloten, kostengünstig und ohne Risiko in nur wenigen Monaten am Computer antrainieren können.
Am späten Nachmittag ging die vierte Modelflugbörse des Rappottensteiner Modelflugclubs zu Ende und mit den neu erworbenen Fluggeräten wird nun fleißig für die nächste Modellflugshow in Gr. Gundholz geübt.
Text und Foto: Roland Stöger