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Nachhaltige Entwicklung

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In der vergangenen Woche fanden im Musikersaal in Rappottenstein im Zuge einer Vortragsreihe des Bildungs- und Heimatwerkes zwei Vorträge zum Thema „Nachhaltigkeit“ statt.

Am ersten Abend referierte Herbert Grulich vom Edelhof und erläuterte anhand einiger Beispiele aus der Forstwirtschaft die Bedeutung des Begriffes Nachhaltigkeit.

Der Begriff stammt ursprünglich aus der Forstwirtschaft und wurde 1713 von Hans Carl von Carlowitz geprägt. Er bezeichnet die Bewirtschaftungsweise einer natürlichen Ressource, bei welcher immer nur so viel entnommen wird, wie wieder nachgebildet werden kann, so dass diese nie zur Gänze abgebaut wird und sie sich immer wieder selber regenerieren kann.

Umgelegt auf den globalen Abbau von Ressourcen wird schon seit Jahrzehnten starker Raubbau betrieben, wofür uns jetzt durch den Klimawandel auch die Rechnung präsentiert wird.

Nur ein weltweites Umdenken des Einzelnen kann hier noch eine Wende zum Positiven bringen.

In den Gemeinden Rappottenstein und Langschlag wird diese Nachhaltigkeit bereits in mehreren Projekten vorbildlich umgesetzt.

Am zweiten Abend referierte Hans Rupp, Geschäftsführer des BHW NÖ, über „Nachhaltige Entwicklung“

Dieser Begriff ist die übliche Übersetzung des englischen Begriffes sustainable development (tragfähige Entwicklung). Dieser bezeichnet eine Entwicklung, welche den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden und trotzdem ihre eigenen Bedürfnisse befriedigt.

Bis dieses Umdenken jedoch stattfinden wird, wird noch sehr viel Zeit vergehen.

Wir können bei der Erziehung unserer Kinder jedoch schon jetzt durch bewusstes Handeln steuernd auf sie einwirken, damit die Begriffe „Nachhaltigkeit“ und „Nachhaltige Entwicklung“ für sie schon selbstverständlich sein werden.

Text und Foto: Roland Stöger

Text unter Foto: Peter Hammerschmidt vom Örtlichen Bildungswerk Rappottenstein präsentiert gemeinsam mit Herbert Grulich ein aus zwei Ästen verwachsenes "N" das den nachhaltigen Umgang mit unserer Natur symbolisieren soll.

27.03.2007